Frühlingsfest Westerfilde am 24.5.25

Am Samstag, 24. Mai 2025 findet in Dortmund-Westerfilde das Frühlingsfest Westerfilde & Bodelschwingh 2025 statt. Der Westerfilder Marktplatz und die angrenzende Speckestraße verwandeln sich dafür in eine große bunte Festmeile. Dann heißt es: Rauskommen, Leute treffen, was erleben. Kommt vorbei, bringt Freunde, Freundinnen, Kinder, und Nachbarn mit – denn das wird richtig schön!

Zum Vergrößern bitte klicken
Es wird bunt, lebendig und lecker

Auf der Bühne gibt’s Musik, Tanz und Auftritte von Künstlerinnen und Künstlern aus Westerfilde, Bodelschwingh und drumherum. Zudem locken Stände mit allem, was das Herz (und der Magen) begehrt – Currywurst, internationale Spezialitäten, Kaffee, Kuchen, Crêpes, Waffeln … da bleibt niemand hungrig.

Auch für die Kinder wird aufgefahren: Von XL-Bungee-Trampolin-Springen über Basteln und Zauberei bis hin zu Ballonkünstler und Maskottchen, die für Fotos und Spaß zu haben sind – für jeden und jede ist etwas dabei! Auch das Spiel- und SportMobil ist mit von der Partie und bringt Bewegung rein – es ist den ganzen Tag was los!

Es wird ein Fest für alle sein

Ihr findet Stände zum Mitmachen und Staunen – vom Jahrmarkt-Feeling bis zu Infos über das Quartier. Ein Fest für alle, die Westerfilde lieben – oder es neu kennenlernen wollen. Egal ob jung oder alt. Es ist für alle etwas dabei. Zum Abschluss bringt die Live-Band „Sonic Stroke“ den Marktplatz um 19:00 Uhr nochmal richtig in Stimmung. Musik, gute Laune, ein Getränk in der Hand – was will man mehr?

Unser Heimatverein ist dabei mit Kaffee, Kuchen und Crêpes !

Organisiert wird das Frühlingsfest von einem Orgateam bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener ortsansässiger Vereine und weiteren engagierten Akteuren des Quartiers. Das Team wurde dabei kräftig unterstützt durch das Quartiersmanagement Westerfilde-Bodelschwingh.

Wir als Heimatverein Bodelschwingh und Westerfilde e.V. waren von Anfang an mit dabei. Beim Fest selbst sind wir mit einem Stand vertreten, an dem wir frischen Kaffee, leckeren Kuchen und variantenreiche Crêpes anbieten werden. Außerdem stellen wir ein großes Zelt auf, in dem Speisen und Getränke verzehrt werden können.

Ein großer Dank geht an alle, die das Fest möglich machten!

Ein großer Dank gilt allen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement an der Realisierung dieses tollen Gemeinschaftsprojektes beteiligt waren.

Finanziert wird die Veranstaltung von Vonovia, der Vonovia Stiftung, dem Stadtbezirksmarketing Mengede, der ProFiliis Stiftung, der Sparkasse Dortmund, der Volksbank Dortmund Nordwest eG, sowie durch Mittel des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“.

Einladung zum Monatstreffen am 13.5.25

Das Thema des Abends lautet „Schienenverkehr in Bodelschwingh & Westerfilde“. Jürgen Utecht berichtet in Wort und Bild über den Schienenverkehr in und um Bodelschwingh und Westerfilde herum. Sein Vortrag gibt einen interessanten Einblick in die Bedeutung des Schienenverkehrs bei der Personen- und
Güterbeförderung – gestern und heute.

Wer?

Herr Jürgen Utecht aus Do-Nette

Wann?

am Dienstag, 13. Mai 2025 ab 19:00 Uhr

Wo?

AWO-Begegnungsstätte, Speckestr. 19 in Dortmund-Westerfilde

Wie?

Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen, Anmeldung ist nicht erforderlich.

Spatenstich an Schloß Bodelschwingh

Symbolischer Spatenstich für die Sanierung von Schloss Bodelschwingh am 3. April 2025
Schloß Bodelschwingh

Das mehr als 700 Jahre alte Schloß Bodelschwingh ist bis heute im Familienbesitz und wurde bis vor kurzem noch als Wohnhaus der Familie von Felix Freiherr und Mireta Freifrau zu Knyphausen genutzt. Inzwischen war der Umzug in ein Nebengebäude erforderlich, denn das Schloß bedarf wieder einmal einer größeren Sanierung. Eine derartig außergewöhnliche Immobilie ist Fluch und Segen zugleich. Kommt der uns allen wohl aus MONOPOLY bekannte Satz „Lasse alle Deine Häuser renovieren“, kann es bei einem Wasserschloß schon einmal sehr teuer werden.

Vor inzwischen sechs Jahren stand fest, es muß jetzt gehandelt werden. Klar war von vorne herein, dass die Familie die zu erwartenden hohen Kosten nicht alleine stemmen kann. Das sahen auch andere so, mit denen erste Gespräche geführt wurden. Es gründete sich der Förderverein Haus Bodelschwingh e.V. mit dem gut vernetzten Politiker Prof. Christoph Zöpel an der Spitze. In einer langen Odyssee mit vielen Gesprächen und Anträgen war es schließlich so weit, dass die Finanzierung stand und der symbolische Spatenstich für die in Kürze beginnenden Sanierungsarbeiten gemacht werden konnte. Am 3. April 2025 um 10:30 Uhr war es dann endlich soweit. Eingeladen waren die am Projekt beteiligten Planer und Förderer, sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft.

Die veranschlagten Sanierungskosten belaufen sich auf mindestens 7 Mio. Euro, wovon ca. 6,3 Mio. durch Fördermittel vom Bund, vom Land, und von der Stiftung Deutscher Denkmalschutz aufgebracht werden. Allein das Vollgerüst um das auf Pfählen im Wasser stehende Gebäude verschlingt eine Summe von mehr als 1,2 Millionen Euro. Allen Beteiligten am Sanierungsprojekt sei gewünscht, dass während der Sanierungsarbeiten keine neuen Schäden größeren Ausmaßes entdeckt werden. In ihren jeweiligen Ansprachen dankten sich alle gegenseitig für die gute und zielführende Zusammenarbeit bei diesem Projekt.

Öffentliche Förderung eines solchen Projektes bringt mit sich, dass die Eigentümerfamilie das Objekt zukünftig mehr als bisher der Öffentlichkeit zugänglich machen soll. Wie genau das aussehen wird, steht zur Zeit noch nicht genau fest. Schloß und Park werden zukünftig aber auf jeden Fall häufiger Schauplatz kultureller Veranstaltungen werden. Während der auf ca. 2 Jahre angesetzten Bauzeit können die inzwischen allseits beliebten Veranstaltungen „Gartenflair“, „Picknick im Park“ und „Winterflair“ leider nicht stattfinden. Erst 2027 soll es wieder richtig losgehen.

Nachfolgend finden Sie die offizielle Pressemeldung, die zum Spatenstich seitens der Familie zu Knyphausen veröffentlicht wurde:

Pressemitteilung der Familie zu Knyphausen:

Sanierungsstart für Schloss Bodelschwingh: Ein neues Kapitel für ein historisches Wahrzeichen, Dortmund, Februar 2025

Nach jahrelangen Vorbereitungen beginnt im März dieses Jahres die Sanierung des 700 Jahre alten Schlosses Bodelschwingh. Das Wasserschloss wurde als „National wertvolles Kulturdenkmal“ von Bund (BVA und BKM) und Land NRW eingestuft und ist eines der ältesten, noch erhaltenen Profanbauten Dortmunds, dass seit seiner Erbauung im Jahr 1302 durchgehend bewohnt ist. Neben seiner Bedeutung und Nutzung als nicht-öffentlicher Wohnort hat sich Schloss Bodelschwingh in den vergangenen elf Jahren als Veranstaltungsort für Events wie Gartenflair, Weihnachtsflair und weitere kulturelle Highlights einen Namen gemacht hat. Mit der umfangreichen Sanierung des baulichen Bestands und Schutz der Außenhülle steht dieses Dortmunder Wahrzeichen vor einem neuen Kapitel seiner Geschichte.

Ein Meilenstein für den Denkmalschutz. Die Arbeiten zum Erhalt des denkmalgeschützten Bauwerks starten mit der Einrüstung voraussichtlich Ende März und werden nach derzeitigem Stand des Bauzeitenplans bis Ende 2026 andauern. Die Arbeiten umfassen die komplette Dacheindeckung, Teile des immer noch originalen Dachstuhls, umfassende Bereiche des stark verwitterten und beschädigten Putzes, die äußeren Steinmetzarbeiten sowie Fenster und Regenwasserableitungen – zusammengefasst alle baulichen Bereiche, die das Bauwerk vor Wassereintrag und damit einhergehendem Verfall durch Witterungsschäden schützen. Gefördert wird dieses komplexe Bauvorhaben durch den Bund, das Land NRW sowie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (die verantwortlichen politischen Häuser sind BKM in Berlin sowie MHKBD in Düsseldorf). Ziel ist es, die Zukunft des Schlosses als kulturelles regionales und europäisches Kulturerbe zu schützen und damit auch für die Öffentlichkeit u.a. als Veranstaltungsort dauerhaft erlebbar und erfahrbar zu machen.

Parallel zu den Sanierungsarbeiten am Schloss ist ein Klimaprojekt zur Regenerierung der Schlossgräften in Arbeit, die – ähnlich wie andere regionale Beispiele – durch die veränderten Klimabedingungen und enorme Nährstoffeinträge stark unter Druck geraten ist. Die baulichen Arbeiten (Entschlammung und Renaturierung, Steuerungselemente der Wasserhöhen) zielen darauf ab, die Schlossgräften in den lokalen Hochwasserschutz einzubinden und bei Starkregenereignissen einen Beitrag zur Wasserspeicherung zu leisten. Das Projekt läuft im Bundesprogramm des BBSR für Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel und ist eine Kooperation der Stadt Dortmund und der Familie zu Knyphausen und soll planerisch ebenfalls Ende 2026/Anfang 2027 abgeschlossen sein.

Veranstaltungspause während der Bauzeit Infolge der umfassenden Sanierungsarbeiten an Schloss und Gräften setzen die beliebten Veranstaltungen Garten- und Weihnachtsflair für die Jahre 2025 und 2026 aus. „Wir sind dankbar für die Treue unserer Aussteller und Besucher und bedauern, dass wir diese Entscheidung treffen mussten. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, 2027 mit altbewährten Konzepten und neuen Ideen wieder viele Menschen nach Schloss Bodelschwingh einzuladen“, so die Veranstalter.

Dank an die treuen Partner Ein besonderer Dank gilt der Stadt Dortmund für die große Unterstützung bei der Realisierung des Fördermittelprojekts. Insbesondere Bürgermeister Thomas Westphal und Bürgermeister a.D. Ullrich Sierau sowie die Dortmunder Bundestagsabgeordneten Jens Peick und Sabine Poschmann haben sich gemeinsam enorm für den Erhalt und das Zustandekommen der Bundes- und Landesförderung eingesetzt. „Ohne die ständige Begleitung und Fürsprache an unterschiedlichsten Stellen wäre dieses Projekt nicht zustande gekommen“, sagen Felix und Mireta zu Knyphausen über die gemeinsamen Anstrengungen der letzten Jahre. „Es war kein einfacher Weg, aber alle Unterstützer auf der politischen Seite der Stadt, aus dem Denkmalschutz und der Wissenschaft – insbesondere der Fakultät für Kunstgeschichte der TU Dortmund (Profs. Barbara Welzel und Wolfgang Sonne) – haben mit uns an einem Strang gezogen.“ Gemeinsam ist es gelungen, die Zukunft von Schoss Bodelschwingh zu sichern. „Auf diesen gemeinschaftlichen Erfolg sind wir stolz und vor allem sehr dankbar“, heißt es weiter aus der Familie. Ein besonderer Dank gilt auch der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Baudezernat und der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Dortmund, die u.a. die aufwendigen Genehmigungsprozesse engmaschig begleitet
haben. Und auch bei beim Klimaprojekt Gräftensanierung blickt die Familie dankbar auf die, wie es heißt, „überaus zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit der Stadt Dortmund und dem Amt für Stadtentwässerung zurück. Auf der Ebene der Veranstaltungen gilt ein großer Dank den zahlreichen Ausstellern, deren Kreativität und Leidenschaft die Veranstaltungen in den vergangenen Jahren zu einzigartigen Erlebnissen gemacht haben. „Ihr Engagement prägen das besondere Flair unserer Events und sollen auch in Zukunft die gleiche wichtige Rolle spielen“, heißt es weiter. Die vielen interessierten und fröhlichen Besucher, die diesen Ort in seiner historischen Besonderheit schätzen und die familiäre Atmosphäre würdigen, tragen ebenfalls sehr zur positiven und entspannten Stimmung der Veranstaltungen bei. „Den Charakter eines „Geheimen Gartens“ mitten im Ruhrgebiet gilt es, zu erhalten und in allen zukünftigen Veranstaltungen für unsere Besucher weiterhin erfahrbar zu machen,“ heißt es aus dem gesamten Team der Gartenflair und der Familie zu Knyphausen. Ein Blick in die Zukunft Schloss Bodelschwingh ist ein zentraler Bestandteil der regionalen Geschichte und Kultur und ein Wahrzeichen Dortmunds. Die nun beginnende Sanierung sichert nicht nur den Fortbestand des Bauwerks, dessen Bedeutung weit über die Grenzen der Stadt hinausreicht, sondern schafft auch die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft als Veranstaltungsort.

Hier nun noch eine ergänzende Information der Familie zum Ablauf der Arbeiten:

Sanierungsstart für Schloss Bodelschwingh – Überblick zum Bauablauf
Voraussichtliche (!) Projektzeit: April 2025 bis Dezember 2026.

Bauliches Ziel der Maßnahme ist die dringend notwendige Sanierung der „Außenhaut“, um den fortschreitenden Verfall durch Wetter- (=Wasser-) Eintrag zu schützen und den nachfolgenden Schädlingsbefall in den organischen Bauteilen zu stoppen, um so dem Haus eine Zukunft im Bestand zu geben. Die sanierungsbedürftigen Bauteile sind:

  • die Dachdeckung
  • Teile des Dachstuhls und der tragenden Balkenkonstruktion
  • umfangreiche Bereiche der Fassade mit schadhaftem Putz
  • die Wasserführung (= Regenrinnen) und wasserführenden Steinsimse
  • Fenster und Schlagläden
  • Es wird denkmalgerecht im Bestand saniert. Das bedeutet, dass mit baugerechten Materialien repariert und in Stand gesetzt wird. Nur dort, wo durch Verfall Vorhandenes unwiederbringlich zerstört ist und Altes nicht weiterverwendet werden kann, wird ausgetauscht. Das Erscheinungsbild des Bauwerks bleibt unverändert. Das Schloss als „national wertvolles Kulturgut“ wird ein sichtbares und erfahrbares Zeitzeugnis der regionalen und überregionalen Baugeschichte bleiben.
  • Voraussichtlich Ende April beginnt der Gerüstbau vor Ort und wird etwa drei Monate dauern, bis das Schloss vollständig eingerüstet ist. Die erste Phase des Gerüstbaus findet teilweise unter Wasser statt. Dafür hebt ein Kran vorgefertigte Bauteile für die unterste Lage des Gerüsts in die Gräfte, die dann von Industrietauchern um das Schloss herumgeschoben werden. Anschließend wird das Gerüst zunächst unter Wasser, dann oberhalb der Wasseroberfläche bis zum Dach hochgezogen. Im Spätsommer sollen planerisch die eigentlichen Sanierungsarbeiten am Haus beginnen.
  • Parallel zu den Sanierungsarbeiten am Schloss ist ein Klimaprojekt zur Regenerierung der Schlossgräften in Arbeit, die – ähnlich wie andere regionale Beispiele – u.a. durch die veränderten Klimabedingungen stark unter Druck geraten ist. Die baulichen Arbeiten (Entschlammung und Renaturierung, Steuerungselemente der Wasserhöhen) zielen darauf ab, die Schlossgräften in den lokalen Hochwasserschutz einzubinden und bei Starkregenereignissen einen Beitrag zur Wasserspeicherung zu leisten. Planerisch soll dieses Projekt – das auf Förderebene ein eigenständiges Projekt ist und im Programm zur „Klimaanpassung urbaner Räume“ des BBSR läuft – ebenfalls Ende 2026/Anfang 2027 abgeschlossen sein.
  • Infolge der umfassenden Sanierungsarbeiten an Schloss und Gräften pausieren Garten- und Weihnachtsflair für die Jahre 2025 und 2026. In dieser Zeit arbeitet das Veranstaltungsteam an den altbewährten Konzepten und an neuen Ideen, um nach der Sanierung wieder viele Menschen nach Schloss Bodelschwingh einzuladen.

Bericht und Fotos: Gerd Obermeit

Einladung zum Monatstreffen am 12.11.24

Westfalen 1933-1945 „Unterm Hakenkreuz“

Am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg, der mehr als 60 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Was die Nachkriegsgenerationen dabei besonders interessiert, ist die Frage, wie es dazu kommen konnte. Wie hat die Rassenideologie Einzug in das tägliche Leben nehmen können? Wie konnten die Nazis beinahe alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens mit ihrem Gedankengut verseuchen? Warum hat der allergrößte Teil der Bevölkerung das alles einfach mitgemacht?

Bei unserem Monatstreffen am 12. November 2024 werden wir dies zum Thema machen. Wir laden um 19:00 Uhr ein in das Begegnungszentrum der AWO in Dortmund-Westerfilde, Speckestrasse 19. Durch den Abend führen wird Gerd Obermeit.

Er sagt dazu: „Gerne würden wir Überlebende aus jener Zeit befragen, aber aktiv am Geschehen beteiligte Menschen gibt es aus Altersgründen heute leider nicht mehr viele. Es existieren aber zahllose Dokumente, Bilder und Filmaufnahmen, die uns etwas über diese Zeit erzählen können.

Nun hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe dieses Thema zu einer bewegenden Filmdokumentation werden lassen. Teile daraus werden wir uns während des Monatstreffens gemeinsam ansehen. Nachfolgend aber zunächst ein Ausschnitt aus dem Einführungstext des LWL:

Bewegende und gelegentlich auch bedrückende Einblicke in die Alltagsgeschichte der NS-Zeit in Westfalen-Lippe eröffnet eine Filmdokumentation, die das LWL-Medienzentrum für Westfalen 2024 unter dem Titel „Unterm Hakenkreuz. Westfalen 1933-1945 im Amateurfilm“ produziert hat.

Die Dokumentation beleuchtet die Zeit des Nationalsozialismus in Westfalen-Lippe – vom privaten Glück der ersten Jahre bis zum „Krieg an der Heimatfront“. Ihre Grundlage bilden Amateurfilme, die im Filmarchiv des LWL-Medienzentrums archiviert werden. Viele von ihnen sind dem LWL-Medienzentrum von Heimatvereinen und Kommunalarchiven anvertraut worden. Insgesamt wurden für das Projekt über 200 Filme gesichtet, rund 60 Filme aus allen Teilen Westfalen-Lippes sind in die 70-minütige Filmdokumentation „Unterm Hakenkreuz“ eingeflossen.

Amateurfilme sind eine bislang wenig beachtete Quelle zur regionalen Geschichte des ‚Dritten Reiches‘. Sie zeigen nicht nur, wie das öffentliche Geschehen im Sinne der NS-Ideologie umgestaltet wurde, sondern auch, wie sich der Nationalsozialismus seinen Weg bis in die privaten Räume der Familie bahnte. Zwar liefern auch Amateurfilme oft genug einen inszenierten Einblick in das Alltagsleben der Menschen. Trotzdem eröffnen sie neue Perspektiven auf bekannte Fragestellungen und zeigen zum Beispiel, wie scheinbar normal das Leben im „Dritten Reich“ weiterging.

In zehn thematischen Kapiteln zeigt die Filmdokumentation, wie die NS-Diktatur buchstäblich bis ins letzte westfälische Dorf vordrang und wie sich der Alltag in der westfälischen Provinz vor und im Zweiten Weltkrieg veränderte. Am Anfang steht das „private Glück“, welches sich in Familien-, Freizeit- und Urlaubs-Aufnahmen präsentiert. Auch in solchen, oft fast intimen Bildern zeigt sich der schleichende Einbruch des Nationalsozialismus in den Alltag der Menschen. Weitere Filmkapitel widmen sich öffentlichen Festen und Feiern. Anschaulich wird deutlich, wie die Nationalsozialisten traditionelle Schützenfeste und Ehrentage für sich vereinnahmten und neue Jubelfeste etablierten. Auch die Selbstinszenierungen der Partei und ihrer Untergliederungen, wie Hitlerjugend und Reichsarbeitsdienst, sowie Aufmärsche des militarisierten Staates wurden von Filmamateuren in den Fokus genommen. Den bedrückenden Abschluss der Filmdokumentation bilden Aufnahmen vom Krieg im besetzten Europa und in der kriegszerstörten Heimat. Alle Szenen wurden vom LWL-Medienzentrum sorgfältig mit einem Off-Kommentar unterlegt und zurückhaltend musikalisch vertont.

Wir verfügen zwar als lokaler Heimatverein nicht über eigenes Filmmaterial aus dieser Zeit, werden aber Fotodokumente zeigen, die belegen, dass und wie sich auch in unserem Lebensbereich das Leben in der NS-Zeit verändert hat. Dabei geht es uns nicht um die Aufdeckung persönlicher Verfehlungen Einzelner, sondern um das Aufzeigen analoger Vorgänge zu den im Film gezeigten Entwicklungsschritten.

Zwischen den verschiedenen Filmkapiteln wird es Zeit geben zum Gespräch über das zuvor Gesehene. Was macht das mit uns, wenn wir über die aktuelle politische Lage bei uns und anderswo nachdenken?

Es mag ungewöhnlich sein, ein solches Thema in einem Monatstreffen zu behandeln. Es ist uns aber ein wichtiges Anliegen, denn wir haben zwei Leitthemen des Vereins, die es angeht:

Geschichte bewahren

Zukunft mitgestalten

  • Gegen das Vergessen.
  • Damit sich negative Geschichte nicht wiederholen kann.

Einladung zum Monatstreffen am 8.10.24

Denkmäler in Bodelschwingh, Westerfilde und Umgebung

Wann?

am Dienstag, 8. Oktober 2024 um 19:00 Uhr

Wo?

in der Begegnungsstätte der AWO in Dortmund-Westerfilde, Speckestrasse 19

Was?

Prof.-Dr. Johannes Ecke-Schüth zeigt in einem bebilderten Vortrag, welche sichtbaren und versteckten Denkmäler es bei uns zu entdecken gibt.

Wie?

Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist nicht erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Bericht: Gerd Obermeit

Einladung zum Monatstreffen am 10.9.24

Das Thema des Abends lautet „Auf Entdeckungsreise mit dem Deutschland-Ticket“. Wolfgang Schlesiger, Marion Stratmann und Günther Puzich berichten über ihre Erlebnisse auf ihren Zugreisen durch die Republik. Wenn einer eine Reise tut… dann kann er was erleben.

Wann?

am Dienstag, 10. September 2024 um 19:00 Uhr

Wo?

AWO-Begegnungsstätte, Speckestr. 19, Do-Westerfilde

Wie?

Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist nicht erforderlich, Gäste sind herzlich willkommen.

Dieses Thema war laut vorherigen Ansagen erst für den Monat Oktober vorgesehen. Krankheitsbedingt mußte Prof. Dr. Johannes Ecke-Schüth seinen für September geplanten Vortrag auf das Monatstreffen im Oktober verschieben. Dies nur zur Info.

Bericht: Gerd Obermeit

Einladung zum Sommerfest am 10.8.24

Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Bodelschwingh und Westerfilde e.V. wieder ein zu einem großen Sommerfest am grünen Rand von Westerfilde. Unser Beiratsmitglied Annegret Nierhoff stellt dafür dankenswerterweise erneut einen Platz auf dem familieneigenen Grundstück, dem ehemaligen „Hof Nierhoff“ in der Bauernschaft Westerfilde zur Verfügung.

Wir wollen den Sommer wieder mit Euch feiern, bei guter Laune, mit netten Gesprächen, viel Freude, Spaß und Geselligkeit.

Kühle Getränke am Bierwagen und leckere Würstchen vom Grill sind im Angebot. Auch der Eiswagen wird wieder bei uns Halt machen.

Mitglieder, Gäste und Nachbarn sind ebenso herzlich willkommen, wie Interessierte, die uns einmal gerne kennenlernen möchten.

Wann?

Am Samstag, 10. August 2024 ab 17:00 Uhr

WO?

Ehem. Hof Nierhoff, Brietenstrasse 50, Do-Westerfilde

Für den Auf- und Abbau von Zelten und Biertischgarnituren werden noch helfende Hände benötigt. Bitte meldet Euch unter 0172-2747182, wenn Ihr Zeit und Lust habt das Fest mitzugestalten. Gemeinsam schaffen wir das besser!

Bild und Text: Gerd Obermeit

Bodelschwingher Kirmes 2024

Immer am ersten Montag im Monat Juli jährt sich der Tag des ersten Gottesdienstes in der Kirche „Heilige Maria“ (genannt Schlosskirche) in Dortmund-Bodelschwingh. 1322 kamen zur „Kirchweih“ die Gaukler und es wurde groß gefeiert und Viehmarkt gehalten. Seither wiederholt sich das Fest alljährlich. Heute weithin bekannt als „Bodelschwingher Kirmes“. Es handelt sich um die älteste Traditionsveranstaltung dieser Art in Dortmund.

Freitag, 28. Juni bis Montag, 1. Juli 2024
Kirmesandacht am Freitag um 16:00 Uhr

Die Kirchweih 1322 ist der Grund für die Bodelschwingher Kirmes. Deshalb findet in alter Tradition seit einigen Jahren wieder eine ökumenische Kirmesandacht in der Kirche statt. Bevor draußen der Trubel startet, sind die Menschen am Freitag, 28. Juni 2024, um 16:00 Uhr eingeladen in die Schlosskirche zu kommen.

Die Andacht wird in diesem Jahr gestaltet von Pfarrerin Renate Jäckel von der Ev. Noah-Kirchengemeinde und von Pastor Hubert Werning vom Kath. Pastoralverbund Dortmunder Nord-Westen. Die Besucherinnen und Besucher werden eingestimmt auf ein friedvolles und fröhliches Fest.

Eröffnung + Faßanstich am Freitag um 17:00 Uhr

Nach Ende der Andacht wartet bereits ein Spielmannszug, der die Besucher auf dem Weg zum Kettenkarussell in der Kösterstraße mit Musik begleitet. Dort angekommen wird die Kirmes um 17:00 Uhr mit Ansprachen von Vertretern der Veranstalter und der Politik offiziell eröffnet.

Anschließend wird traditionell von einem der Verantwortlichen ein Faß Bier angeschlagen. Alle achten genau darauf, wie gut ihm das gelingt. Das Bier wird anschließend als Freibier an die anwesenden Kirmesbesucherinnen und -besucher verteilt. Nun ist die Kirmes offiziell eröffnet und das Fest kann beginnen!

Unser Bierstand auf der Kirmes

Wir als Heimatverein Bodelschwingh und Westerfilde e.V. stehen mit unserem Bierwagen vor dem Fachwerkhaus an der Ecke Deininghauser Straße / Zur Hunnenboke. Neben Bier vom Faß gibt es u.a. auch wieder unsere kleinen „Schnaps-Verteiler“. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer freuen sich auf Eure Besuche!

Bilderausstellung im Gemeindehaus

Von Samstag bis Montag gibt es wieder eine Bilderausstellung im Gemeindehaus an der Schlosskirche. Ansichten von Westerfilde und Bodelschwingh, früher und heute. An allen drei Tagen gibt es dort Gelegenheit für interessante Eindrücke und Gespräche bei Kaffee und frischen Waffeln. Bitte beachten Sie hierzu auch unseren ausführlichen Bericht auf dieser Webseite!

Der Kalender 2025 ist zur Kirmes abholbereit!

Es war Tradition seit 1991, dass jedes Jahr pünktlich zur Bodelschwingher Kirmes ein neuer Wandkalender mit heimischen Motiven angeboten wurde. Verantwortlich dafür war zuletzt die Seniorengruppe auf der ehem. Zeche Westhausen (früher REVAG), die sich aus Altersgründen aber inzwischen bedauerlicherweise aufgelöst hat.

Wir als Heimatverein Bodelschwingh und Westerfilde e.V. werden diese Kalendertradition fortführen. Der erste von uns erstellte Kalender ist fertig und kann bei uns während der Bilderausstellung und zu bestimmten Zeiten am Bierwagen gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro erworben werden.

Mehr dazu in einem separaten Bericht auf dieser Webseite!

Krammarkt am Montag in der Zeit von 7:00 Uhr bis 13:00 Uhr

In Erinnerung an die Kirchweih 1322 wird traditionell an Kirmesmontag immer ein Markt abgehalten. Lange Zeit wechselten dort auch lebende Nutztiere den Besitzer. Dieser Brauch ist aber schon lange vorbei. Heute sind Marktstände aufgebaut entlang der Straße Im Odemsloh. Auf diesem „Krammarkt“ werden Waren und Gebrauchsgegenstände verschiedenster Art angeboten. Zuletzt waren Händler und Stände weniger geworden. Vielleicht eine Folge der schweren Zeiten während der Corona-Pandemie. Hoffentlich findet der Markt wieder zurück zu alter Attraktivität.

Offene Kirche mit Orgel am Montag

Wie schon seit vielen Jahren, lädt der Förderkreis Evangelische Schlosskirche Bodelschwingh e.V. an Kirmesmontag wieder ein in die Schlosskirche. „Offene Kirche“ in der Zeit von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr. Eine willkommene Gelegenheit für Einkehr und Ruhe, abseits des Trubels draußen bei Krammarkt und Kirmes.

Jeweils zur vollen Stunde, also um 11:00 Uhr, 12:00 Uhr und 13:00 Uhr werden kleine Orgelkonzerte zu hören sein, gespielt von Frau Hannelore Heinsen, der Kantorin der Evang. Christus-Gemeinde. Diese kleinen Konzerte erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Besucherinnen und Besuchern.

Feuerwerk am Montag um ca. 22:30 Uhr

Auf allgemeinen Wunsch hin wurde das traditionelle Feuerwerk wieder auf den Kirmesmontag zurück verlegt. Im vergangenen Jahr hatte es auf Wunsch der Schausteller bereits am Freitag stattgefunden. Dies hatte zu Unmut und Enttäuschung bei den Besucherinnen und Besuchern geführt, die teilweise von weit her anreisen, um am Tag der Bodelschwingher zum Abschluß der Kirmes das Feuerwerk zu erleben. Die kollektiven Ahhhs und Ohhhs gehören einfach zum Montag auf der Bodelschwingher Kirmes. Die Verantwortlichen hatten schließlich ein Einsehen. Und das ist gut so!

Wir wünschen uns allen eine schöne, friedvolle und fröhliche Zeit – gemeinsam auf der Bodelschwingher Kirmes 2024.

Text: Gerd Obermeit ; Bilder: Heimatverein Bodelschwingh und Westerfilde e.V.

Einladung zum Monatstreffen am 11.6.24

Diethelm Textoris

(bekannt als „DJ Tex“)

Leichte Muse im Wandel der Zeiten- die Schlager der 60er Jahre. Eine animierte Power-Point-Präsentation mit Bild- und Tondokumenten und musikalischen Einlagen.

Trotz Rock’n’Roll und Twist, trotz Beatles, Rolling Stones, Kinks und The Who, der deutsche Schlager war in den 60-er Jahren nach wie vor tonangebend. Da schwammen Freddy Quinn, Lale Andersen und Lolita auf der maritimen Welle, da forderte Gerhard Wendland bis zum Tanz  in den Morgen auf. Da ließen Sportler ihre Gesangsstimme erschallen, Martin Lauer besang die letzte Rose der Prärie, und  Peter Müller forderte Ring frei für die nächste Runde. Bis dahin unbekannte Sänger wie Roy Black  und Heino konnten ihre ersten Schlagererfolge verbuchen.

Die deutsche Wirtschaft holte sich Gastarbeiter, und auch auf dem Schlagermarkt dominierten ausländische Sänger, die allesamt deutsch singen mussten: Peggy March, Cliff Richard, Bill Ramsey und Wanda Jackson, um nur einige zu nennen. All das ist Inhalt eines Vortrags, in dem auch auf den gesellschaftlichen und politischen Hintergrund eingegangen wird. Auch die Rolle der Rundfunksender, allen voran „die fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg“, bleibt nicht unerwähnt. Freuen Sie sich auf einen informativen und kurzweiligen Vortrag rund um die leichte Muse vergangener Zeiten. 

Text und Fotocollage © Diethelm Textoris

Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist nicht erforderlich. Wem es gefallen hat, der kann dies gerne am Ende in Form einer Hutspende für den Vortragenden zum Ausdruck bringen.

Einladung zum Monatstreffen am 14.5.24

Das Monatstreffen im Mai 2024 steht unter der Überschrift „Das Seniorenbüro stellt sich vor„. Dazu begrüßen wir Frau Nina Speziale vom Mengeder Seniorenbüro und ihre Kollegin Frau Sonja Biallas-Krause. Sie werden uns über ihre Arbeit und ihre Ziele ebenso berichten, wir über die zahlreichen Möglichkeiten und Angebote für Senioren, die es bei uns im Stadtgebiet gibt.

Wann?

am Dienstag, 14. Mai 2024 um 19:00 Uhr

Wo?

Begegnungsstätte der AWO, Speckestr. 19 in Dortmund-Westerfilde

Was?

„Das Seniorenbüro stellt sich vor“

Wie?

Der Eintritt ist frei. Anmeldung ist nicht erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Bericht: Gerd Obermeit